Erlebbare, bewegte Entwicklung!

26.Jänner 2013.

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foto f.u.n.

foto f.u.n.

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Allen wunderschöne Festtage

Freude, Lust und Energie sammeln. Im 13er Glücksjahr geht es ordentlich los ! In freudiger Erwartung des Besten

Elfriede


Simone lässt uns abheben, drehen und schweben! ;-)

Wunderbare Stunden! Energie und Kondition getankt….   und langsam wachsma zu einer tollen Gruppe zam!

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SPONTANER GEDANKE ZUM TANZ

Der Beginn des Flirts vom Sinn und Temperament mit einem im Augenblick erlebbaren Moment…

Der beiden Partner latenter und schrittweiser Begegnung…

Eine rasch oder ruhig veränderte Bewegung…

Ein Sprung wie ein kleiner Flug…

In Drehung sich ständig wechselnde Umgebung…

Der Boden wird zum Platz für den Spielansatz…

Das ist ein Teil vom Tanz.

Felix NOwotney / F. u. N

Schnitt und schritt ein/ ansatz


Diesmal keine Fotos!

Der Fotoapparat öffnete sich nicht- ich nehme an, die Kälte hatte ihn geschockt! Jetzt funktioniert er wieder! Diesmal bewegten/ tanzten/ sangen wir in der Blackbox, mit Takt, schnell, langsam und etwas kompliziert für mich: CHAOTISCH !!! Das Singen zu einer singenden Säge ist eine lustge Erfahrung ! Niemand kommt so hoch hinauf ;-). Ich hab mich im schwarzen Raum anders gefühlt und bewegt als im sonnendurchfluteten Atelier! Anstatt des Fotos eine Bewegungsstudie von mir gezeichnet:


Felix resümiert

Eigenenes St Pölten zweites treffen:  Email an Elfriede

Zu dem diesmaligenZusammentreffen der „allesbewegt TeilnehmerInnen“ gebe es von Beginn weg viel zu sagen: über den Raumlauf der Gruppe, die Begrüßung, die mir lauter, deutlicher und freudiger als beim ersten Mal erschien, über den wiederholten Gruppenvogelflug, über das “ bouncen“…

Aber persönlich konzentriere ich mich nur auf eine bestimmte Sache. Denn was mich gesamtheitlich am meisten erfasst hat, …war der Blindlauf!

Die Übung mit den geschlossenen Augen hat etwas Intensives an sich. Die Verlagerung des alltäglichen, beinahe selbstverständlich erscheinenden Sehsinnes auf unerwartete verborgene Merkmale zu richten, überfordert vorerst. Man versucht logisch analytisch sein Umfeld zu begreifen. Selbst im begrenzten Raum kann Gefahr drohen, gegen etwas oder jemand zu stoßen oder hinzufallen! Das verunsichert, wenn man es allein tut und der Umgang mit der Gruppe noch unbekannt ist. Zu zweit verändert sich das ein wenig, aber das Unsicherheitsgefühl verschwindet deshalb nicht sofort. Herrlich erfrischend ist es wenn die anderen Sinne dabei wach werden.

Die Anweisung vor der Blindführung: Einer der Partner bleibt aufrecht am Platz stehen, schließt die Augen, hebt den linken zum Körper abgewinkelten Arm hoch, das Handgelenk ist locker. Der andere Partner stellt sich zur linken Seite neben ihn, legt seine rechte Hand in Höhe der Hüfte  auf seinen Rücken und hält  die linke Hand. Er beginnt ihn langsam und behutsam durch den Raum zu führen, er erhört das Schritttempo oder verlangsamt es wieder. Er dreht und wendet mit der am Rücken liegenden Hand und leitet mit der Gehobenen. Das Schritttempo kann erhöht werden und sogar ins Laufen übergehen, wenn das Gefühl des gegenseitigen Vertrauens vorhanden ist. Es gehört Gespür für den richtigen Moment der Veränderung dazu. “ Wann wage ich etwas Unerwartetes, wieviel Spontanität traue ich dem Partner zu, erspüre ich als Führender seine Grenzen, wo ist er zaghaft, wo übereinstimmen wir?“

Am Schönsten empfand ich den durchgehenden Lauf mit allen dazugehörenden Details durch den Raum. An diesem Tag, schien die Sonne sehr hell durch die Fenster, dadurch ergab sich für mich der Höhepunkt des Ganzen, denn wann immer wir an der Fensterseite vorbei liefen, hatte ich ein Geflacker vor den Augen. Ich hatte die Assoziation an einem Herbsttag in einem Cabriolet eine Allee entlang zu fahren und die Sonne beschien mich durch die abwechselnd stark beleuchteten Baumblätter.


Brigitte interviewt Doris Uhlich

kurz in der Pause:

Was hat Dich bewegt, an diesem tollen Projekt teilzunehmen?

Mit dem Festspielhaus St.Pölten verbindet mich meine Tätigkeit als „artist in resinence“, während der ich workshops und Soloauftritte machen durfte. Ich finde es ganz toll zu diesem Projekt eingeladen zu sein. Ich liebe es, mit Gruppen zu arbeiten, noch dazu mit Laien, die dann auf einer Bühne stehen werden,wo sonst nur Profis auftreten. Die Arbeit, auch mit älteren Menschen ist für mich faszinieren. Wobei mir dieser, wahrscheinlich nur zehnminütiger Auftritt, gar nicht das Wesentliche ist, sondern der Weg dorthin!

Ich liebe beim Tanz die Herausforderung. Extreme wie Laie- Profi, Mögliches- nahezu Unmögliches, Kraftvolles-und ganz Leises in Bewegung auszuloten! Darin liegt ungeheuerlich viel Kraft, Kreativität und Neues!Ich freue mich sehr auf diese Arbeit und die Gestaltung dieses Weges und seiner Entwicklung!

Danke Doris: wir freuen uns alle auf das nächste,bewegte Training   😉

im Gespräch!