Nach dem großen Auftritt: alles bewegt

Christiana : “ Ich bewege mich durch das Jahr- auf andere zu- zu mir in meine Mitte- als Teil des Ganzen- ich spüre mich- ich bin“

Susanne:

Alles bewegt – meine Bilanz

Ein aufregender Abend, grummeliger Magen, zittrige Knie. Sich einlassen und verlassen auf die Gruppe, die besonders in den letzten Tagen zusammengewachsen ist. Und gleichzeitig hatte ich das Gefühl, nicht sehr viel zu empfinden. Alles erschien wie durch Nebel, ich spürte mich nicht so recht.

Aber am nächsten Tag. Allein auf der Heimfahrt. Im Radio spielt ein Lied, vertraut von den Proben. Und da geht es los. Emotionen stürmen auf mich ein. Bringen mich zum Lachen und zum Weinen. Es schüttelt mich richtig durch. Jede Zelle meines Körpers ist erfüllt von Energie, die ich nicht zuordnen kann, nicht zuordnen möchte. Ich genieße einfach den Sturm aus Freude, Stolz, Traurigkeit, dass es vorbei ist, Angst, die sich löst.

Und dann plötzlich wird mir alles klar: ich habe auf dieser riesigen Bühne mein Leben getanzt.

Wie eine Zusammenfassung von allem, was war erscheint es mir. Da war die stille Präsenz, die ich an mir so sehr mag, das Wanken, der Versuch, eine neue Balance zu finden, das Sich-an-jemanden-Klammern, die Explosion der Gefühle, das Gehen in Bahnen und die Freude daraus auszubrechen, die eigene Kraft spüren, die Lust am Berühren und Berührt-werden, und schließlich der Jetzt-oder-Nie-Moment, das sich einlassen auf das ganz Eigene, das Spüren meiner ganz persönlichen Energie – ich tanze mich.

Ich habe an diesem Abend einen Wendepunkt erreicht, einen Schlusspunkt unter dem , was bisher war, gesetzt, um neu zu beginnen und die alten Ängste und Begrenzungen abgelegt. Es war ein absolut persönliches Statement unter den Augen von 900 Zeugen, unter ihnen fast alle meine Herzensmenschen: meine Söhne und meine engsten Freunde, die mich durch die letzten schwierigen Jahre begleitet haben.

Zwei meiner größten Wünsche haben sich an diesem Abend erfüllt: die Sehnsucht nach der Lebendigkeit und nach dem Ankommen. An diesem Abend bin ich in meiner Lebendigkeit angekommen.

Dieses Projekt wird für immer eine ganz besondere Bedeutung in meinem Leben haben. Für mich ist es voll aufgegangen: Alles bewegt hat mich nicht nur körperlich bewegt, sondern bis in mein innerstes Wesen gewirkt.

Ich danke von ganzem Herzen allen, die das ermöglicht haben, aber vor allem meiner wunderbaren Community und besonders Doris Uhlich, in deren Choreografie ich dafür Raum gefunden habe! DANKE!


Kostümprobe

Die Kostümproben laufen auf Hochtouren: Da werden Hosen gekürzt, Hüte angepasst und die eine oder andere Haarsträhne blau gefärbt…

Wer trägt wohl diese süßen rosa Kleidchen?

Wer trägt wohl diese süßen rosa Kleidchen?

Kostümprobe

Lotte trägt scheinbar ein rotes Kleid..

Kostümprobe

Meine Güte, was für Hüte!

 


Kostümprobe

Aleksandra teilt uns die Farben Lila/ Violett zu. Ein paar rote Tupfen dürfen es auch sein. Mehr wird nicht verraten!


mail von doris uhlich

Excerpt: liebe alle, ich wollte euch nochmals sagen, wie unglaublich spannend und schön eure gezeigte skizze letzten sonntag war. es war so eine stärke im raum spürbar, als ihr auf der bühne gewesen seid. ihr habt so eine ruhe ausgestrahlt, und sicherheit und gleichzeitig verletzlichkeit und freude. jeder körperliche moment hatte eine notwendigkeit, das war unglaublich stark… ich war stolz auf euch…so von innen heraus…ich hab euch echt in mein tanzherz geschlossen 😉 …gern arbeiten wir an der skizze weiter…schicke euch viele liebe grüsse und ich hab euch sehr gern doris


Weil Fasching ist!


Erlebbare, bewegte Entwicklung!

26.Jänner 2013.

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foto f.u.n.

foto f.u.n.


Simone lässt uns abheben, drehen und schweben! ;-)

Wunderbare Stunden! Energie und Kondition getankt….   und langsam wachsma zu einer tollen Gruppe zam!

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Diesmal keine Fotos!

Der Fotoapparat öffnete sich nicht- ich nehme an, die Kälte hatte ihn geschockt! Jetzt funktioniert er wieder! Diesmal bewegten/ tanzten/ sangen wir in der Blackbox, mit Takt, schnell, langsam und etwas kompliziert für mich: CHAOTISCH !!! Das Singen zu einer singenden Säge ist eine lustge Erfahrung ! Niemand kommt so hoch hinauf ;-). Ich hab mich im schwarzen Raum anders gefühlt und bewegt als im sonnendurchfluteten Atelier! Anstatt des Fotos eine Bewegungsstudie von mir gezeichnet:


Brigitte interviewt Doris Uhlich

kurz in der Pause:

Was hat Dich bewegt, an diesem tollen Projekt teilzunehmen?

Mit dem Festspielhaus St.Pölten verbindet mich meine Tätigkeit als „artist in resinence“, während der ich workshops und Soloauftritte machen durfte. Ich finde es ganz toll zu diesem Projekt eingeladen zu sein. Ich liebe es, mit Gruppen zu arbeiten, noch dazu mit Laien, die dann auf einer Bühne stehen werden,wo sonst nur Profis auftreten. Die Arbeit, auch mit älteren Menschen ist für mich faszinieren. Wobei mir dieser, wahrscheinlich nur zehnminütiger Auftritt, gar nicht das Wesentliche ist, sondern der Weg dorthin!

Ich liebe beim Tanz die Herausforderung. Extreme wie Laie- Profi, Mögliches- nahezu Unmögliches, Kraftvolles-und ganz Leises in Bewegung auszuloten! Darin liegt ungeheuerlich viel Kraft, Kreativität und Neues!Ich freue mich sehr auf diese Arbeit und die Gestaltung dieses Weges und seiner Entwicklung!

Danke Doris: wir freuen uns alle auf das nächste,bewegte Training   😉

im Gespräch!


Alles ist Bewegung- Pausenbilder

 

Doris und Simone